Das Debut-Album „Melancholia“ von SEPTEMBER MOURNING ist etwas ganz Besonderes. Denn „Melancholia“ ist zum einen ein bretthartes Konzeptalbum über einen weiblichen Todesengel, der zwischen den Welten des Diesseits und Jenseits gefangen ist und sich die Macht des Todes zunutze machen kann. Zum anderen wird diese Geschichte aber auch als Comic erscheinen. Dafür konnte unter anderem der X-Men-Künstler Marc Silvestri gewonnen werden. Damit taucht die Welt des Metal in die des Comics ein und umgekehrt.
Musikalisch verantwortlich zeichnet sich in erster Linie Sängerin M Lazar, die dem Album mit ihrer Stimme, die zwischen einfühlsam melancholisch und rau growlich pendelt, einen ganz besonderen Charkter verleiht. Die Musik dazu kommt schwungvoll alternativ-metallisch daher und mitunter gibt es richtig etwas auf die Ohren. Deshalb ist der erste Höhepunkt auch gleich der geniale zweite Song „A place to call your own“. Leider geht es nicht auf gleichem Niveau weiter. Die nächsten Songs fallen im Vergleich dazu stark ab, bieten aber dennoch soliden alternativen Hardrock, mit metallischen Einsprengseln. Mehr als überzeugen kann dagegen auch „Last Embrace“, ein überaus abwechslungsreicher Song. Die Single „Fallen Angels“ ist zudem radiotauglich, eingängig und nett.
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