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Meliah Rage - Dead To The World

VÖ: 18. Juli 2011   •   Label:  Metal On Metal

Seit den 90igern tingeln die Jungs aus Boston durch Clubs und erfreuen die Herzen der Szenekenner mit ihrem melodiösen, kraftvollen Thrash Metal. Anfang 2011 gab es nun die Naxchricht, das Paul Souza wieder zur band gestoßen sei und man in Kürze das Studio entern wolle. Außerdem solle die 2004er Scheibe "Barely Human", die immerhin sehr hörbare Songs wie "Hate Machine" und "Invincible" enthielt.
Zumindest das Ergebnis des Studioaufenthaltes liegt nun vor. Und man darf wohl behaupten, dass die Jungs um Anthony Nichols ihrem Stil treu geblieben sind. In gewohnt leicht rumpeligem Sound präsentieren die Yankees ein Gebräu aus Melodie und thrashigen Riffs der Marke "Master of Puppets". "Valley Of The Shadowless Souls" überzeugt mit sehr eingängigen Melody Lines. Auffällig ist, dass die Jungs wohl die Effekt Abteilung im lokalen Gitarrenladen leer gekauft haben und in jedem Song an irgendeiner Stelle der Chorus und Flanger voll aufgedreht wurden (z.B. "Awaken Sorrow", "Absolute Obedience") - das muss ich nicht unbedingt haben. Davon abgesehen haben die Jungs aus Boston aber ein sehr ordentliches Album abgeliefert, welches allerdings ähnliche Schwächen aufweist wie z.B. "Barely Human". Dem starken Anfang ist die zweite Hälfte des Albums nicht mehr gewachsen - so auch bei "Dead To The World".
Insgesamt dürften Fans der Band ebenso wenig enttäuscht sein wie die Anhänger von Artillery, Xentrix & Co.

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