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Mercury Tide - Killing Saw

VÖ: 22. August 2012   •   Label:  Limited Access/Intergroove
Thurisch ist natürlich aufgrund seiner glockenhellen Stimme, die einst den Sound der Dortmunder Angel Dust veredelte, bekannt. Angel Dust dürften mittlerweile Geschichte sein, zumindest haben sich die Wege von Thurisch und dem Rest der Band, die seit 10 Jahren in der Totenstarre weilt, offenbar endgültig getrennt. Doch alles halb so wild, denn mit Mercury Tide verfolgt Thurisch den stilistischen Weg seiner alten band konsequent weiter. Zwar ist „Killing Saw“ nicht so rau wie etwa „Into the Dark Past“, Fans von Alben wie „Bleed“ oder „Border of Reality“ dürften sich schnell mit dem neuen material anfreunden. Tatsächlich fällt mir zunächst auch eine andere Gemeinsamkeit mit „Bleed“ auf: Der Titeltrack des 1999 Angel Dust Albums war ein echter Hammer, demgegenüber der Rest der Platte etwas abfiel. Ähnlich ist der erste Eindruck bei „Killing Saw“: Wieder geht der Opener/Titeltrack ohne Umwege ins Ohr und macht Lust auf mehr. Der Rest der Scheibe braucht dann aber deutlich länger, um seine Qualitäten zu entwickeln. Gibt man dem Album jedoch den Raum sich zu entfalten, so wird man letztlich auch Songs wie „Lord of Memories“, „Satan Sister“ oder das getragene „Alone in my Room“ bald zu schätzen wissen.

Mercury Tide kombinieren melodiösen Metal mit progressiven Elementen, ohne dabei die etwas thrashigeren Wurzeln gänzlich zu verleugnen. Über allem schwebt die glasklare Stimme von Dirk Thurisch, der einen hervorragenden Job abliefert und natürlich allen Fans von Kiske und Sammet gefallen dürfte.

„Killing Saw“ ist kein Jahrhundertalbum, aber doch ein gutklassiges Melodic Power Metal Werk mit gelungenen Melodien und ohne unnötige Spielereien.

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