Metal Message - Sampler IV
Ein wenig Verwunderung kostete es schon, das ein metal mag ein anderes Rezis schreiben lässt, aber nun warum nicht! 2004 fing man mit dem ersten Metal Message Sampler an, auf dem Acts wie Lunar Aurora, Nomans Land und Carved In Stone zu finden waren.
Gjenferdel aus Norwegen starten bei dem 13 Track Sampler die Scheibe. Der Titel „Svik“ kommt sehr Gitarrendominiert rüber. Durch den sehr Basslastigen Sound leidet das Stück etwas, allerdings können die Riffs überzeugen!
Die zweite Band Forfather beginnen mit ihrem Stück Engla Tocyme epischer. Ein klarer Gesang begleitet das Werk durchweg, was aber dennoch sehr eintönig erscheint und langweilig wirkt.
Tharaphita legen da hingegen schon ein ganz anderes Tempo vor. Hier wird mit Akkustikintro, zischende Gitarren und gelungenen Drumeinsätzen gearbeitet!
Galar gehört zu den Bands der Genre Pagan Metal. Hier wird Druckvoll und auch einigermaßen abwechslungsreich gearbeitet. präsentiert Leider wurde gleiches schon von vielen anderen Bands vorher gespielt, so das es nichts neues mehr zu sein scheint.
Oakenshield die vierte Band auf dem Silberling überzeugen leider in keinster Weise. Der Gesang wird langweilig vorgetragen und die Struktur ist zu sehr vorhersehbar.
Vinterskald aus dem schwedischen Raum überzeugen mit klaren Gesang und nicht sehr dominanten Gitarren. Dadurch das der extremere Teil des Gesangs dann doch etwas quitschig wirkt, wird der Titel hier leider zu einer verzwickten Sache.
Slechtvalk gelingt eine äußerst gelungene Produktion, was dem sonst eher eintönigen Tenor des Liedes zugute kommt.
Folkearth weiß die Stärken genau einzusetzen. Mit viel Abwechslung kommt die Band daher und zeigen den ganzen Einmannprojekten einmal, wo der Hammer hängt.
Die aus Belgien stammende Band Theudho liefert augenscheinlich ein ordentliches Brett ab. Allerdings hört sich das zuerst viel toller an, als es eigentlich ist.
Alkonost stellen den Hörer mit Darkness auf eine ziemlich lange Nervenprobe. Hohe Frauenstimme, krächzende Männerstimme, viel Melodie und Pep. Leider kann man das nicht all zu lange aushalten!
Slartibartfass punkten schon alleine mit einem echten Dudelsack. Hier wechselt sich Folk mit Gehämmer ab!
Skyforger bieten dem Gehör Folklore aus dem Baltikum an. Produktionsmäßig ist das ganze dann doch recht gut von statten gegangen!
Sirocco bilden dann das Schlusslicht mit absolut sauberer Gitarrenarbeit und klaren Gesang wird dem Hörer dann doch noch etwas auf die Ohren gegeben.
Das Gesamtergebnis zeigt für mich eher einen neutralen, als begeisterten Eindruck. Bis auf Sirocco, kann kaum eine der 12 anderen Bands wirklich überzeugen. Sicherlich ist das reine Ansichts und Geschmackssache, also von daher einfach selbst mal reinhören. Ich habe vorher noch nie etwas von diesem Sampler gelesen oder gehört, deshalb kann ich die anderen CDs nicht weiter beurteilen. Diese bleibt für mich jedoch leider ein ernüchterndes Ergebnis, was sich von meiner Seite aus nicht unbedingt wiederholen muss!