Aus Köln stammend, haben sich die vier jungen Herren der Marke Kulturpädagogikstudent in hautenge 80iger Jahre Tennisklamotten gezwängt und sich so für schweißtreibenden Deutschpunk moderner Spielart gewappnet.
Die HAZ bezeichnete diesen Stil in den 90iger Jahren mal Gymnasiastenpunk und ich würde sagen, dass diese Schublade auch für Mofa ein passendes Heim bietet. Stilistisch dürfte man Freunde der Beatsteaks (z.B. "Nichts von Liebe") ebenso ansprechen wie junge Dinger die Killers, Billy Talent und Mando Diao zu ihren Favs zählen.
Wie auf der Bühne, so können mich Mofa auch von der Konserve nicht wirklich überzeugen. Die Songs sind zwar allesamt okay, so richtig zünden die musikalischen Visionen bei mir nicht. Der Vibe ist eben, wie gesagt, der einen studentischen Party, auf der neben dem Konsum großer Mengen alkoholischer Flüssigkeiten auch die Probleme der Welt zur Diskussion gestellt werden.
Fazit: okay, aber der Scheibe fehlt etwas der Wiedererkennungswert und die rotzige Seite des Punk Rock.
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