Nach einigen Durchgängen von „Terlingua“ stelle ich fest, dass sie sich keinesfalls vor irgendwas oder irgendwen verstecken oder in eine bestimmte Schublade stecken lassen müssen oder sollten. Die Songs strotzen von Selbstbewusstsein und purer Überzeugung, um sie einem Publikum zu präsentieren. Die Fans sollen daran teilhaben und mitsingen, sich in eine Welt entführen lassen und vielleicht sogar alles nachfühlen. Geschichten & Erlebnisse in tanzbare Variationen umzusetzen, die sich auch noch im Radio cool anhören können, ist nicht immer leicht – zumindest nicht so leicht, wie sich das ein reiner Zuhörer eben immer vorstellen mag. MONO INC. haben allemal den Dreh raus. Und das Schöne an diesem Album ist, dass sie sich nicht scheuen neue Ideen mit in den altbewährten Sound zu integrieren und eben nicht „chartsgeil“ oder befremdlich zu wirken. Sicherlich gibt es Parallelen zu den letzten Alben, aber dieser neue Touch, den sie aus Texas mit angeschleppt zu haben scheinen, passt wirklich gut zum Hamburger-Dark-Rock. Martin versteht es seinen MONO INC.-Stempel erneut aufzudrücken, aber scheut nicht davor neue Arrangements, ja, auch einen neuen Flair in den Sound/den Gesang einzubinden. Und auch wenn ich zugeben muss, dass mir die deutschsprachigen Songs auch hier nicht so zusagen, wie es die englischen Versionen tun (Stichwort: Unheilig-Chart-Hype! - überdurstig sein), möchte ich dennoch zugeben, dass das Album als Ganzes wirklich stimmig und die Produktion druckvoll ist. Überzeugend genug, um mal wieder weit oben in den Charts zu landen.
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