Ausgerechnet auf dem Kirchenbasar wird die wohlhabende und in Heaven’s Bridge bestens bekannte Mrs. Cameron Opfer eines hinterlistigen Mordanschlags. Dass es nicht die Lebkuchenverkäuferin selbst war, die den Lebkuchen vergiftet hat, ist den kriminalistisch veranlagten Kirchendienern schnell klar. Schon bald geraden die Spürnasen auf eine heiße Spur. Doch zunächst gilt es, die offenen Fragen zu klären.
Morgan & Bailey überzeugen auch in ihrem zweiten Fall durch viel Charme und erfreuliche Angestaubtheit. Freunde alter BR-Hörspiele (z.B. Sherlock Holmes) werden an „Süsser Tod“ Gefallen finden. Die Macher von Contendo Media zeigen mal wieder ein gutes Gespür für die Befindlichkeiten ihrer Hörerschaft und behalten stets das Ziel vor Augen, einen kurzweiligen, spannenden, aber nicht zu modernen oder schnellen Krimi zu produzieren. Denn Morgan & Bailey lebt weniger von schnellen Schnitten und dröhnenden Actionsequenzen als viel mehr von charmanter Ermittlungsarbeit und kleinstädtischer Kauzigkeit. Entspannung pur in unserer schnelllebigen Zeit. Mit „Süsser Tod“ zeigen die Macher der Serie, dass nicht nur Zucker für das Wohlbefinden notwendig ist, sondern, dass gute Krimihörspiele ebenso abhängig machen wie der ungesunde Süßkram, den man beim Hören schnökern kann.
Schön, dass mit „Mörder unser“ heute auch bereits der dritte Fall in die Läden kommt.
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