Es handelt sich um Mittelalter-Metal auf songwriterisch wie technisch unterstem Niveau. Die Melodien sind so simpel und einfallslos, dass man sie beim zweiten Mal mitpfeifen (wenn man pfeifen kann...kicher...) und sie beim dritten Mal derart nervös machen, dass man nicht glaubt, noch eine Minute länger zuhören zu können. Der tatsächlich größte Vogel wird aber mit den Texten (“Drecksten” wäre da wohl treffender... noch mal kicher...) abgeschossen. Reime wie “Ach so, ach so, ach so bald / ist dein Arsch für immer kalt” sprechen da eine deutliche Sprache und suchen mich auch heute noch regelmäßig in meinen Träumen heim und berauben mich meines wohlverdienten Schlafes. Eine Unverfrorenheit sondergleichen. Dass ich “Unverfrorenheit” beinahe mit “f” statt “v” geschrieben hätte, führe ich im übrigen auch auf die Musik und ihre katastrophalen Nachwirkungen zurück. Da ich nicht glaube, dass ein wahrer Musikliebhaber auch nur mit dem Gedanken spielen wird, diese CD, auf dessen Cover übrigens der Sänger mit überlegen-stolzer Miene auf einem Schimmel posiert (!!Ich schlag mir gleich die Stirn ein!!), in die Hände zu nehmen, wende ich mich hiermit an all diejenigen, die irgendwo von Vergleichen mit etablierten Acts des Genres gelesen haben: Nein! Alles Lüge! Das hier ist einfach Kacke! Finger weg!
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