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Moss's Horrible Night

VÖ: 04. Juni 2013   •   Label:  Rise Above Records

Das Ziel muss dabei sein, eine Stimmung zu erzeugen, in der infernale diabolische Klaustrophobie nicht als unerträgliches Schicksal, sondern als Befreiung angesehen wird.

Auf diesem Weg befinden sich auch MOSS. In dreizehn Jahren Bandgeschichte haben die Mannen ihren genuin eigenen Sound gefunden: überaus leidvoller, düsterer und unbestechlicher Untergrunddoom. Aber wie kann man das noch toppen?

Ganz einfach, indem man sich auf den reinen und puren Doom-Metal konzentriert und alle anderen Elemente aus den Bereichen „Stoner“, „Sludge“ oder „Drone“ über Bord schmeißt. "Back to the Roots" ist hier die Devise. Keine Experimente nur um der Experimente willen. Keine exzentrischen, melodischen Melodien im Bereich der Vocals, keine Songs über zwölf Minuten, keine überbordenden Riffs. Stattdessen haben MOSS ein Ungeheuer erschaffen, das euch auch den schönsten Sommerabend in eine tiefschwarze, undurchdringliche und unheimliche Nacht verwandelt, in der Herzrasen, Angst und Horror noch die schönsten Gefühle sind.

Wirklich infernale Riffs fegen den Hauch von Melodie nahezu vollständig weg, über die sich dann eine dommige, schaurig schöne, eintönig regelmäßige Struktur legt, gleich einem am Straßenrand unter Bäumen parkenden Auto, das unter einer zarten Decke von Blütenstaub verschwindet ('I saw them that night').  Aber Vorsicht. Das volle musikalische Aroma entfaltet das Album erst nach dem zweiten Hören!

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