Zwar gab es die ersten Schritte schon Anfang der 1990er Jahre unter diesem Bandnamen, aber erst 2009, nach knapp 15 Jahren Pause haben sich die Macher aufgerafft das Projekt neu zu starten. In 2011 haben sie "Chaos and Paranormal Divinity" präsentiert, eine Art Black Metal für"nebenbeihören" - und bei dem neuen Werk ist es nicht sonderlich anders, aber dennoch mehr "Ambient"-artiger. Ganz wichtig bei diesem Album ist: man braucht Zeit! Und man sollte etwas für, sagen wir mal Avantgarde, Black Metal, Industrial und Synth-Wave-Atmosphäre übrig haben. Vielschichtig ist das Werk allemal geworden. Sowohl die alten Alcest als auch Bands wie Dekadent, Mysticum, Empyrium und Behemoth könnten in diese zahlreichen, sehr experimentell-freudigen Songs hineininterpretiert werden, um zumindest einen gewissen Ansatz zu bekommen, was sich hinter „Creatio Cosmicam Bestiae” verbirgt. Soll heißen, es klingt sehr interessant, düster und unterhaltsam, was eben alles andere als Langeweile aufkommen lässt, trotz der eher längere Songphasen. Wer die sofortige Antwort auf diese düster programmierten Songs erwartet, braucht eben Zeit und Gelassenheit beim Zuhören. Ambient Black Metal, der in dieser Form sicherlich live on stage zu kämpfen hätte, aber auf der heimischen Anlage, abends Herbst mit Kerzenschein und einem Glas Wein... ...da kommen dann die Geister wie gerufen!
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