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Mustasch - Thank you for the Demon

VÖ: 12. Januar 2014   •   Label:  Gain Music

Ich habe zwar noch nicht davon gehört, dass Schweden ähnliche Landschaften zu bieten hat, aber anscheinend gibt es auch dort einige Inspirationsquellen, die MUSTASCH redlich zu
nutzen wissen. Los geht es in der schon bekannten Single-Auskopplung „Feared and Hated“ direkt mit dem Refrain-Chorus, bevor ordentliche Rockgitarren losbraten. „I wanted to be loved, at least admired. Now I want to be feared and hated!” Und jetzt noch mal alle zusammen! Auch der zweite Song und Titeltrack, etwas langsamer und klavierbegleitet bleibt sofort im Gehörgang hängen.
Danach wird es bei „From Euphoria to Dystopia“ düsterer, die Gitarren tiefer und schwerer, aber auch monotoner; Gyllenhammars Gesang erinnert dabei frappierend an Peavy von Rage. Live hat er  bei den Metal Days auch schon mal bewiesen,d ass er dasPublikum auch ohen Mikrofon erreicht. Eine richtig starke Stimme!
Mit „The Mauler“ kommt zum ersten Mal die Stoner-Schlagseite mit einer Mischung irgendwo zwischen Black Sabbath, Monster Magnet und Kyuss zum Vorschein. Bei „Borderline“ werden dann die  Verstärker wieder auf 11 gedreht, der Song ist aber ansonsten wenig abwechslungsreich, bis dann bei „All my Life“ die Akustik-Gitarre ausgepackt wird. Bevor es allerdings schnulzig werden kann, setzt die Rhythmus-Fraktion dem Geklimper ein Ende. Danach kommt noch etwas Durchschnittsware im Stoner- und Rob Zombie-Gewand bis das bluesige „Don’t want to be who I am“ den Abschluss bildet. Trotz ein paar Füller-Stücken ist der Spaß nach 37 Minuten schon vorbei. Dann eben noch mal von vorne und wieder "Feared and Hated" mitsingen...
 
Sehr abwechslungsreiche Scheibe, der etwas der rote Faden fehlt. Bisher (na gut, es ist erst eine Woche um…) das Album des Jahres! Aber da geht noch was!

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