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My Inner Burning - Eleven Scars

VÖ: 29. März 2011   •   Label:  Steamhammer/Spv

Insofern lehnt man sich vielleicht im Labelinfo auch etwas weit aus dem Fenster, wenn man behauptet, dass die Band jenseits aller gängigen Trends operiert. So ganz einzigartig ist melodischer, female fronted Gothic Metal ja anno 2011 nicht mehr, denn die Zeiten in denen Heavy Metal eine maskuline bastion Manowar'scher Prägung waren sind ja bekanntlich lange vorbei.
Aber warum sollte sich die Band auch vornehmlich über den Anspruch besonders einzigartig zu sein definieren wollen? Schließlich zeigen die Herren um Frontfrau Becky Gaber doch, dass sie richtig gute Songs schreiben können. Auf diese Weise können sie also ohnehin potentielle Nebenbuhler aus dem Weg räumen!
Wie das Debüt, so präsentiert auch "Eleven Scars" einen illustren Ritt durch die Welt der Musik. Dominiert von druckvollen, tanzbaren Riffs, scheut man sich nicht vor fast poppigen Loops (z.B. "New Breed") und sorgt somit für den passenden Soundteppich, über dem Beckys Stimme schwebt, durchbrochen von tiefen Grunzern der Backgroundmannschaft.
Dass die Band aus dem harzumland auf ihrem zweiten Werk bereits weltmännisch als Guido Westerwelle klingt, liegt sicherlich an der mitunter langen Erfahrung der Mitstreiter, so hat Torsten Sauerbrey ja bereits bei Bands wie Dark At Dawn oder Cast In Silence in Lohn und Brot gestanden.
Im Gegensatz zu barocken Soundepen wie Nightwish oder Within Temptation geht es bei My Inner Burning deutlich dreckiger und metalischer zu, so dass hier durchaus zum freundlichen Headbangen geladen wird.
"Eleven Scars" ist kein Album für düstere Stunden und suizidschwangere Winterabende, sondern ein modernes Metal Album für Fans von All Ends & Co, welches ordentlich die Muskeln spielen lässt! "I like"!

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