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Nachtgeschrei - Am Rande der Welt

VÖ: 31. März 2009   •   Label:  Massacre

5 Mittelalter-Rocker vielmehr mitten im Zentrum der derzeit florierenden Szene und verbindet geschickt Mittelalter mit Folk und Metal. Klar, dass sich dabei genretypischer Instrumente wie Dudelsack, Flöte und Drehleier bedient wird - aber auch die Gitarren bekommen durch die fette Produktion einen großen Stellenwert (z.B. "Niob", so dass hier tatsächlich von Mittelalter-Metal gesporchen werden kann. Logischerweise erinnert der Gesang von Hotti auch an die Marktführer von In Extremo, Subway To Sally & Co. Und auch textlich finden sich die typischen Vokabeln (irgendwas soll ständig brennen) und Wendungen - man bleibt der Szene semantisch also treu. Im Gegensatz zu manchem meiner Kollegen, finde ich das langsamere "Nur ein kleines Stück vom Himmel" ganz gelungen. Und mit "Glut in euren Augen" findet man zum Abschluss nochmal eine gelungene Melodie, so dass das Album mit einem Knall endet und eigentlich Lust auf die Repeat Taste macht.
Zugegeben, ich bin kein Experte und auch kein wirklicher Fan wenn es um Mittelalter Rock geht, doch für meinen Geschmack gelingt es Nachtgeschrei eine in sich stimmige, flotte Scheibe zu produzieren, die die Zutaten eines guten Mittelalter Albums verwendet. Wie anfangs erwähnt, sehe ich nicht, dass hier Neues geboten wird, doch "Am Rande der Welt" enthält auch keine Durchhänger und die Band verzichtet auf langamtige und schräge Passagen, so dass eigentlich alle Songs tanzbar und vor allem mit Freude hörbar werden. Also von mir gibt es dafür zumindest eineinhalb Daumen hoch!

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