Tatsächlich macht sich Evilness breit und laut Bandinfo ist der Release der Scheibe der Grund für das schlechte Wetter – na vielen Dank. Die bösen Buben, die sich 1994 zur Aufgabe machten, evilen Black Metal zu spielen und über das alte Europa (jetzt nicht im Rumsfeld´schen Sinne) zu kreischen, brettern immerhin fast eine Stunde durch die Boxen, was ja für eine Black Metal Band mehr als erstaunlich ist, da den Bösewichten üblicherweise schon nach 20 Minuten die Puste ausgeht. Nun bin ich bekanntlich für Black Metal nicht unbedingt der beste Reviewer, weshalb ich mich mit einem Urteil auch etwas zurückhalten möchte und nur kurz beschreibe, was da so aus den boxen kommt. Gut produzierte kreischende Gitarren, noch mehr kreischender Gesang, der jedoch ab und zu durch chorale Nebentöne untermalt wird. Die Jungs sind durchaus um Abwechslung bemüht, so dass nicht nur ununterbrochen gebrettert wird, z.B. ist man bei The Day is breaking durchaus auch um atmosphärische Evilness bemüht, ohne jedoch das Gefühl für Variation zu vergessen. Alles in allem scheint mir diese griechische Black Metal Produktion doch durchaus gelungen – zumindest wenn man auf Black Metal steht.
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