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Nameless One - Thousand Memories And Nameless Sword

VÖ: 16. Oktober 2014   •   Label:  Eigenproduktion

Ohnehin fallen mir neben LOUDNESS ohnehin nur 44 MAGNUM und SABER TIGER ein, wenn ich über Heavy Metal Bands aus dem Land der aufgehenden Sonne nachdenke. Der Vierer ohne Namen hat sich allerdings auch erst 2013 gegründet, offenbar nachdem sie eine wilde VOLBEAT Party gefeiert haben. Schnell folgten dann erste Aufnahmen und im Januar 2014 ist dann eine erste Single erschienen. „Thousand Memories And Nameless Sword“ stellt nun den ersten etwas längeren Gehrversuch der Herren da. Und man muss sagen, dass einem der Sound trotz der vielen japanischen Schriftzeichen so richtig schwedisch vorkommt. Gesanglich wird zwischen heiserem Geschrei, Quietschen, Geröchel und tieferem Grunzen variiert, so dass man sich sowohl an Bands wie DEBAUCHERY als auch an alte IN FLAMES oder BEYOND THE EMBRACE erinnert fühlt. Untermalt werden die gesanglichen Auswüchse von kraftvollen Riffs und unermüdlichen melodischen Leads des Gitarrenduos Koichang und Jaw. Die Jungs gehen dabei recht straight vor, verzichten auf überflüssigen Schnick-Schnack – oder alles Pi-Pa-Popo, wie Randy Ritters japanischer Freund Turbo sagen würde. Stattdessen konzentriert man sich auf die Kernkompetenzen des Genres: Geschindigkeiten, mit denen man gut und gerne dauerhaft auf dem Mittelstreifen der A7 von Hamburg bis nach Kempten fahren könnte, bilden das Grundgerüst der 6 Songs. Die Melange aus Melodie und metallischer Härte und Aggression geben den Songs dann ihr jeweiliges Gesicht. Während ganz herausragende Hits a la früher IN FLAMES vielleicht noch fehlen, sind Songs wie „Dokoku No Tanzanite“ oder „Lothlorien No Oka De“ wirklich hörenswerte Melodic Death Metal Songs der alten Göteborger Schule. Somit dürften sich NAMELESS ONE vor allem für diejenigen Schwedentod-Jünger zu einem echten Geheimtipp entwickeln, die in letzter Zeit von den schwedischen Genrevorreitern enttäuscht wurden. Trotz des bescheidenen Namens, dürften sich NAMELESS ONE mit etwas Glück bald einen Namen in der Szene machen, denn die Band hat mehr zu bieten als nur eine gewisse Exotik.

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