Tatsächlich liefert man mit dem vierten Werk abermals eine Scheibe ab, auf denen Trillmich, Peter und ich eine musikalische Schnittmenge finden könnten – was nicht häufig vorkommt. Klar und sauber produzierte Riffs und gute Melodien dominieren die Scheibe, die weniger an die Landsmänner von H.I.M. als vielmehr an die Mitstreiter von Maryslim erinnern. Für mich sind die stärksten Momente immer dort, wo das Gaspedal etwas mehr Richtung Bodenblech bewegt wird, z.B. bei „Lust N Needs“ oder beim gelungenen „Dead As We“. Aber auch für den traurigen Emo von heute gibt es mit Songs wie „Gravity of Love“ musikalische und textliche Vollbedienung.
„Karma Killer“ ist ein gutes Album geworden - hier und da etwas zu brav und geschliffen - das mit guten Melodien und hohem Unterhaltungswert punkten kann. Der Rotzfaktor könnte für meinen Geschmack noch etwas höher liegen.
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