Also gut, gleich relativ zu Beginn drangen Bläsertöne in meine Gehörgänge („Bachstreets of London“). Eine fast perfekte Einstimmung auf das Album, dachte ich, und verharrte in freudiger Erwartung auf das, was noch kommen mochte. Viel mehr Punk-Ska-Bläserpassagen gab es dann zwar nicht mehr auf die Ohren, dafür aber feinste Punk-Musi zum abhotten. Eigentlich wird einem mit der Platte alles geboten, was man von Punk erwartet. Lieder, die enden kurz nachdem sie begonnen haben („White Dove“ mit einer Länge von 1:33 Minuten), ein paar Oi-Oi-Gesangseinlagen („Backstreets of London“), Background Gegröle sowie eingängige Melodien zum Mitsingen für Jedermann („My Voice“, „Nemas United“, „Unknown Soldier), Gitarren- und Drumgeschrote, ein Sauflied („Alcohol“) und Lyriks, die sich mit dem Punker-Alltagsdasein beschäftigen.
Die schwedischen Punkrocker sind für mich eine Mischung aus The Offspring, den Dropkick Murphy's und ein wenig Ignite. Aber macht euch selbst ein Bild. Reinhören lohnt sich auf jeden Fall.
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