Die Stuttgarter NUCLEAR WARFARE klingen, als wären wir noch in den Achtzigern, erinnern sie doch stark an den typisch teutonischen Thrash dieser Zeit. Dass die einheimischen Big Three da Pate stehen, wird sofort deutlich. Das allerdings gilt für deren Frühphase: NUCLEAR WARFARE setzen auf den Spirit der alten Tage und nicht auf (Produktions-) Technik. So rumpelt sich die Band durch die neun Tracks und die Übergänge sind nicht immer sauber gespielt; das waren sie auf ´Endless Pain´ oder ´In The Sign Of Evil´ aber auch nicht. Leider schafft es ´God Of Aggression´ nicht, die Atmosphäre dieser Scheiben zu erreichen. Unglücklich ausgegangen ist auch der Versuch mit ´March To War´ eine Hymne zu schreiben. Der Song mag live zünden, auf Platte fällt er im Vergleich zu dem Rest ab. So ist das Album was für beinharte Genrefans. Es klingt merkwürdig, aber auch wenn das Album keine Offenbarung ist, so sind Bands wie NUCLEAR WARFARE einfach sauwichtig für die Szene. Bitte weitermachen!
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