Mit ihrem zweiten Longplayer „Into A New Age“ lassen sie es nun wieder krachen und zeigen erneut, dass sie ziemlich gut darin sind, eine gesunde Mischung aus verschiedenen Metalgenres umzusetzen. Von Death Metal Parts, über klassischen Thrash Metal, bis hin zu fast schon melancholischen Tracks, ist alles vertreten.
Vorab eine kleine Bemerkung meinerseits – Ich bin kein großer Fan von Thrash/Death Metal, aber die Jungs von OBSKURA kann man sich durchaus anhören!
Dafür dass es sich um eine Eigenproduktion handelt, haben die Thrasher eindeutig gezeigt welches Potenzial in ihnen steckt. OBSKURA legen ein ungeheures Tempo an den Tag und bringen damit, die ein oder andere, Nackenmuskulatur zum Schmerzen.
Der Sänger stellt mit jedem der Tracks sein Talent fürs Shouten unter Beweis, auch wenn ich hier offen sein muss – diese Art von Gesang ist mir eindeutig zu anstrengend. Damit möchte ich das Talent von Marvin allerdings nicht unter den Tisch kehren.
Natürlich darf bei einem anständigen Thrash/Death Album auch das markante Gitarrengeschrammel nicht fehlen. OBSKURA beglücken ihre Hörer zu reiche mit eben jenem. Allerdings findet sich auch eine große Anzahl von feurigen Gitarrenriffs, die den Kopf zum Wippen bringen.
„Stonewar“ und „Into A New Age“ sind nach meinem Erachten die besten Songs der Scheibe. Vor allem mit „Stonewar“ konnten die Thrasher punkten, da der gesamte Song einfach nur mehr als stimmig ist. Der Gesang ist dreckig, die Gitarren werden zum Qualmen gebracht und der Doublebass verpasst dem Hörer auch noch eine Gratismassage.
Obwohl ich mich nicht als großen Fan dieses Genres bezeichnen würde, gefällt mir das Album recht gut. Ich kann mir allerdings sehr gut vorstellen, dass Fans des Genres die Jungs sehr mögen werden. Vielleicht wird man ja in naher Zukunft mehr von dieser Band hören und sie werden nicht mehr nur ein Geheimtipp bleiben.