ODEM schicken sich jedenfalls an, zu einem der herausragendsten Todesmetal-Acts in Russland, wenn nicht sogar in ganz Europa zu werden. Denn solch eine unbändige Dynamik, vitale Kraft und hörbare Hassliebe wohnte selten in diesem Genre inne. Denn es gelingt den Russen in gekonnter Art und Weise, auf dem Stahlseil über dem "Technischem-Death-Metal-Abgrund" zu balancieren, indem sie ihre Songs eben nicht nur bis zur Unkenntlichkeit und der Unauseinanderhaltbarkeit zerschroten ('Cult of flesh).
Es gibt zwar mächtig etwas auf die Zwölf (Drummer möchte man in der Band nicht unbedingt sein), aber immer wieder auch hintergründige melodiöse Partien, die der brutalen Härte immer wieder einen Hauch von melodiöser Düsternis verleihen. Mitunter wird phasenweise auch groovig entschleunigt ('Healing Catalypsy'), während in 'Satanskin' treibende und fordernde Höllenriffs für eine ungeahnte infernale Atmosphäre sorgen, die in einem furiosen Finale kumulieren.
Kurz: ODEM nehmen uns mit auf eine Reise in die unterirdischen Gefilde purer ungefilterter Dunkelheit, die man sich nicht entgehen lassen sollte! Unbedingt reinhören und kaufen!
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