Entsprechend erinnert auch der Sound des Trios zunächst einmal an eine englischsprachige Version der Flippers. Nimmt man etwa den Titeltrack, so fühlt man sich doch schnurstracks in die Zeit der Disco-Musik zurückversetzt.
Der Rest der Scheibe bestätigt, was der erste Höreindruck suggerierte: poppige AOR Nummern, die Toto und Journey wie eine Blast Speed Kapelle aussehen lassen. Coastland Ride dürften vor allem die alternden Rockfans ansprechen, denen Giant langsam eine Nummer zu heavy werden. Die 11 Nummern des Zweitwerks der Schweden ist eher durch Keyboards und Programmings gekennzeichnet denn durch verzerrte Gitarren. „Jericho Falls“ klingt schließlich fast wie Frank Zandas „Hier kommt Kurt“ – allerdings mit schwächerem Refrain.
Ich habe beileibe nichts gegen AOR Rock, im Gegenteil. Aber „On the Top oft he World“ ist wirklich so überflüssig wie 10 Wandkalender für das Jahr 2012 wenn man bereits 3 hat. Da bleibt eigentlich nur noch zu klären, inwiefern die Zusage der Band, dass man nicht wieder 9 Jahre mit einem neuen Album warten wird, als Drohung zu verstehen ist…
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