Was Orlog aus der Masse hervorhebt ist die Tatsache, dass sie ihre Songs dynamischer gestalten, als viele ihrer schwarzen Kollegen. Und so scheut die Band nicht davor zurück, langsame Parts oder auch mal melodische Gitarren-Leads in die Musik einzubauen. Gerade in diesen langsameren Momenten wirkt der deutsche Gesang besonders eindringlich. Die Produktion kann sich ebenfalls hören lassen, ohne dabei zu glattpoliert zu klingen. Schade, dass sich die Band nicht daran gewagt hat, mal einen 10-Minüter zu schreiben, das kompositorische und spielerische Geschick dafür scheint durchaus vorhanden. Unterm Strich ist „Elysion“ aber auch so ein mehr als ordentliches Album geworden.
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