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Orplid - Sterbender Satyr

VÖ: 23. März 2006   •   Label:  (Auerbach Tonträger/Soulfood)

Dabei haben ORPLID das Kunststück geschafft, sich merklich weiter zu entwickeln, jedoch ihre ureigene Atmosphäre, die sie schon immer verbreitet haben, nicht nur zu konservieren, sondern vielmehr auf eine höhere Ebene zu transponieren. Auch wenn sich das musikalische Spektrum von den warmen, weichen Akustikgitarren, die für die Band bisher am prägnantesten waren, mehr und mehr hin zu Sequencer Klängen verschoben hat, so muss hier niemand befürchten, das ORPLID sich in elektronischen Experimenten verzetteln. Man hat vielmehr die Umsetzung der Thematiken um einige neue Stilmittel erweitert. Hier paaren sich orchestraler Ambient, kalte Percussions in bester HEKATE Manier, trippige Beats und klassisches Songwritertum. Für die Titel "Die Seherin", der Interpretation eines Gedichts von Oda Schaefer, und "Erster Frost" arbeiteten die beiden mit den weiblichen Gastvokalistinnen Sandra Fink und Marén Zankl zusammen, wobei ersterer durch die eigenwillige und ungewöhnlich exzentrisch vorgetragene Performance von Sandra Fink einen absoluten Höhepunkt dieses Werks darstellt. Somit stehen ORPLID auch Anno 2006 für eine einzigartige, vertonte deutsche Lyrik auf höchstem Niveau und ich kann "Sterbender Satyr" zweifelsohne das Prädikat "absolut empfehlenswert" aussprechen.

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