VÖ: 17. März 2010 • Label: Indie Recordings | Soulfood
17. März 2010
Daraufhin planten die beiden unter dem Namen God Seed weiter zusammen zu arbeiten, jedoch hielt die Kooperation nicht mehr lang, da Gahl sich schlussendlich nicht mehr in der Lage sah voll und ganz hinter dem Projekt zu stehen und sich eine vorläufige Auszeit verordnete.
Mit einem fertigen Album, dass zuerst für God Seed bestimmt war, wandte sich King schließlich an Dimmu Borgir Frontmann Shagrath. Mit dessen Hilfe und der von Ice Dale (Enslaved, I, Audrey Horne), Teloch (1349, Ex-Gorgoroth) und Frost (Satyricon) wurde 'The Underworld Regime' schließlich komplettiert und unter dem Namen Ov Hell anstelle von God Seed veröffentlicht.
Musikalisch kommt die Scheibe relativ frei von Überraschungen daher. Da King für alle Kompositionen verantwortlich zeichnet, existieren starke Parallelen zu Gorgoroth. Ebenso verhält es sich in Bezug auf den Gesang Shagraths, welcher selbstverständlich an Dimmu Borgir erinnert. So einfach gedacht es auch klingen mag: 'The Underworld Regime' ist einfach eine Mischung aus beidem, nur halt ohne für Dimmu typischen Bombast.
Doch auch wenn die Liste der an diesem Album beteiligten Musiker reichlich 'Prominenz' führt, richtig überspringen tut der Funke meiner Meinung nach nicht. Der Sound ist roh gehalten, die Samples sind nicht überansprucht worden, doch keine der Nummern bleibt so richtig hängen, oder hat das gewisse Etwas. Nicht unbedingt schlecht, aber eventuell wird man einfach der Erwartungshaltung, die man mit einer derartigen Bandbesetzung schürt nicht gerecht. Hier ist der kompositorische Alleingang Kings von Nachteil. Zwar ist dieser unter Berücksichtigung der Hintergründe der Enstehung des Albums verständlich - der Rest bleibt jedoch Name dropping.
Release: 19.02.2010
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