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Palace – One 4 The Road

VÖ: 06. August 2022   •   Label:  Frontiers
Mit „Fifteen Minutes“ steht ein gelungener AOR Türöffner am Eingang des Albums, so dass der Hörer gleich mit eingängigen Melodien und gefälligem Riffing zum 80s Soundtrack „Westbound“ geleitet wird. Das Europäische hört man vielen Songs kaum an. So schimmert im knackigen „Money Can Kill“ verschiedentlich EDDIE MONEY durch, während das ruhige „The Driver“ auch problemlos aus der Feder von LITTLE TEXAS oder LONESTAR stammen könnte. Eine Ballade, die zum Träumen einlädt und das Fernweh nach den endlosen Straßen der Südstaaten entfacht. „Facing The Music“ ist abermals ein Tribut an den AOR der 80er Jahre, während „World Gone Mad“ sowohl auf einem TOTO als auch auf einem RICK SPRINGFIELD Album stehen könnte. Stilistisch ist „Living the Life“ ein kleiner Ausreißer, auch wenn die musikalischen Zutaten nicht großartig verändert werden: Hier klingen GREEN DAY und amerikanischer College Radio Rock durch. Könnte durchaus auf dem Soundtrack eines amerikanischen High School Films landen. Das Ende des Albums fährt dann wieder im Fahrwasser solcher Bands wie CREYE & Co.
Mit „One 4 The Road“ liefert Michael PALACE einen wunderbaren AOR-Soundtrack für einsame Fahrten über deutsche Bundesstraßen und amerikanische Highways ab. Angenehme Melancholie trifft Herzschmerz und Freude am frischen Fahrtwind. Eine Scheibe für die Straße!
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