Aber auch musikalisch zeigt der technisch-teutonische Power Metal der Herren, dass die Wurzeln in die 80iger/90iger Jahre zurückreichen: Queensryche, Fates Warning, Iron Savior oder auch die Ösis von Stygmata IV zu "Solum Mente Infirmis" oder "The Court Of Eternity" Zeiten dürften Pate gestanden haben.
In den elf Songs wird ein textliches Konzept verfolgt, welches auf Steven King basiert, doch auch wer nicht auf Horror steht, der dürfte mit dem melodischen Sound der Jungs gut zurechtkommen. Irgendwie wirkt die Aufmachung der Scheibe auf den ersten Blick zwar etwas schlicht, doch die Musik ist grundehrlich und erdig - auch wenn wir auf dem Titelbild in die Weiten des Universums vordringen. Vor allem Jörg Reuters Stimme drückt der Musik einen bodenständigen Stempel auf, der durch die deftigen Riffs noch verstärkt wird. Songs wie "Contagious" gehen schnell ins Ohr und laden, wie die gesamte Scheibe, zum wohlwollenden Mitnicken ein.
Insgesamt schießen die Süddeutschen keinen Vogel ab, der noch nicht abgeschossen wurde, aber gut gemachte Hausmannskost ist doch auch was. Da weiß man wenigstens, dass es schmeckt!
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