Was sich ex-Noise Records Chef Walterbach ins Haus geholt hat, ist barocker Symphonic Metal der alten Rhapsody Schule. Hier wird gefrickelt und in die Tasten gehauen, die Drums preschen gnadenlos nach Vorne und Sänger Simon Kostro singt höher und glockenklarer als die mittlerweile in unseren Breiten eingetroffene und oft besungene Vogelschar.
Mit "Undiscovered Dreams" findet sich auch eine epische Powerballade, die jede Drachenprinzessin aus dem Schlüpper haut, zumal man sich am Mikrofon noch weibliche Unterstützung geholt hat. Mit "Dance of Flames" gibt es dann eine kleine mittelalterlich anmutende Instrumentaleinlage. Und schließlich beweist auch der flotte Titeltrack, dass die Polen selten unter 6-7 Minuten zur Ruhe kommen und Rob Halford vergleichsweise tief singen kann. Hier geht wirklich die Luzi ab. Die Gitarren erinnern sogar stellenweise an die Flitzefinger von Dragonforce.
Die Marschrichtung ist klar, hier wird kein Kompromiss gemacht, wer auf Fantasie Metal epischer Machart steht, der dürfte mit Pathfinder bestens bedient werden. Nicht besonders, aber sehr gefällig!
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