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Pentesilea Road – Pentesilea Road

VÖ: 28. April 2021   •   Label:  Eigenproduktion
Treibende Kraft hinter Pentesilea Road ist der nach Den Haag ausgewanderte Italiener Vito F. Mainolfi, der für die starke Gitarrenarbeit, den Bass, etwas Programmierung und das Songwriting sorgte. Mit Lorenzo Nocerino hat er einen Sänger im Projekt, dessen Stimme der von DTs James LaBrie und sogar seinem Vorgänger Charlie Domenici ähnlich ist. Die Instrumentals mit Mark Zonder am Schlagzeug sind treibend komplex und Ideenreich. Man erkennt wenige Schlagzeuger so deutlich wie Zonder. Aber der „reguläre“ Drummer Alfonso Mocerino macht seinen Job auch verdammt gut.
Und so kommt es wie es kommen musste. Fand ich das Album anfangs durch die Gastauftritte ein wenig durchwachsen, muss ich nun zugeben, dass die Vielfalt und die Harmonien an mehreren Stellen für Wohlfühlmomente sorgen. Etwas Eigenes oder „nie Gehörtes“ finde ich zwar nicht, kann mir aber vorstellen, dass Progressive Rock/ Metal Liebhaber ihren Spaß an dieser Eigenproduktion finden. Auch Ray Alder Fans werden von den beiden von ihm gesungenen Liedern angezogen. Gegen Ende des etwas zu langen Werks können Pentesilea Road mit dem „Titelstück“ und dem vertrackten „A Tale Of Dissedence“ noch einmal ordentlich punkten. Progressive Metal wie er zu klingen hat: Ideenreich, vertrackt und mit nicht erwarteten Wendungen. Dass das Balladeske „Shades Of The Night“ mit Ray Alder allerdings noch einmal auftaucht ergibt wenig Sinn. Hier hätte man sich auf eine Version beschränken sollen. Wenn die zweite von Ray gesungene Version mich auch mehr berührt und einen souveränen Albumabschluss bietet, hätte die Version in der Mitte ausgelassen werden können.
Trotz allem: ein toller Start, der Hoffnung auf mehr macht. Progressive Fans sollten Pentesilea Road

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