Bei einer Tanzveranstaltung liegt plötzlich eine Tote auf der Tanzfläche, ein Motiv läst sich aber nicht finden. Doch bei genauerem Hinsehen, scheint der Schlüssel zu den Vorfällen in der bislang unbekannten Vergangenheit von Peter Lundts Freundin Sally Vation zu liegen. Einmal mit den Ermittlungen begonnen, tut sich ein weitverzweigtes Netz dunkler Kanäle auf, das nicht nur in die Justizvollzugsanstalt führt, sondern auch in die Rotlichtszene und die Kreise der hohen Hamburgischen Politik.
Arne Sommer liefert einmal mehr einen Spitzenfall mitten aus dem Leben ab, der jede Menge Verwirrungen und Spannungsmomente enthält. Neben einer aktionsgelandenen Handlung gibt es auch ein Wiedersehen mit alten Bekannten, deren Macht selbst durch die Gitter des Hamburger Knasts noch ungebrochen zu sein scheint.
Wie gewohnt liefern Sprecher und Produktionsteam im Fährhausstudio hervorragende Arbeit ab - lediglich das weinerliche Schluchzen von Angela Quast alias Sally Vation kann mich nicht wirklich überzeugen. Aber dies sei nur ein kleines Detail, welches den positiven Gesamteindruck der Produktion nicht schmälert.
Peter Lundt bleibt für mich die vielversprechenste deutsche Krimiproduktion der Gegenwart.
Wir benutzen Cookies
Für einige Funktionen benützt diese Website Drittanbieter Cookies (YouTube/Google) - Lesen Sie mehr darüber in unseren