Auch Pharao, nicht zu verwechseln mit den nordamerikanischen Pharaoh, haben auch ihre ganz eigene Geschichte. Nach Konzerten mit u.a. Uriah Heep zu Zeiten des realexistierenden Sozialismus, setzen Erich & Co die Band bald auf den Index, nachdem man sich entschlossen hatte nur noch englisch zu singen. 1989 folgte dann die Flucht nach Westdeutschland und ein erster Plattenvertrag, so dass 1990 „Bad Boys From East" auf den Markt kam. Doch schon bald folgte die Abschiedstour mit Pink Cream 69 und die Ostberliner schienen zu einem weiteren Stück Ostalgie geworden zu sein.
20 Jahre später melden sie sich nun mit ihrem zweiten Album zurück und präsentieren kraftvollen Power Metal mit allen typischen Zutaten, so variiert der Gesang von Jacky Lee Man zwischen kratzig bis kreischend hoch.
Im Stile von teutonischer Metalindustrie á la Heaven's Gate & Co wird gutklassig auf den Busch geklopft. Ein Muss ist das Album sicher nicht, da es andere Bands gibt, die ähnlich klingen und zudem fehlen die wirklich großen Hits oder Wiedererkennungswerte. Daran ändert auch die Interpretation von "You ain't seen nothing yet" am Ende des Albums nichts.
"Road To Nowhere" gefällt und lässt sich sehr gut hören, aber ob ich mir die Scheibe letztlich gekauft hätte, bezweifele ich. Melodic Power Metal Jünger dürfen hier allerdings bedenkenlos auf den Bestellbutton drücken.
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