Nachdem NAPALM DEATH auf dem diesjährigen Roadburn einen slomo Gig abgeliefert haben, gehen PIG DESTROYER noch weiter. Der Zerstörer Schwein tuckert mit deutlich reduziertem Tempo durch die metallische See. ´Mass & Volume´ besteht trotz der langen Spielzeit aus nur zwei Songs, die logischer weise ´Mass´ und ´Volume´ heißen. Da muss eine Grindcoreband natürlich zugreifen, ihr Debüt hätten sie ja schlecht ´Deflower & Tentacle & Yellow Line Transfer & Under the Fingernails & Elfin & Unwitting Valentine & Oven & Three Second Apocalypse & Treblinka & Fingers in the Throat & My Fellow Vermin & Endgame & One Funeral Too Many & Higher Forms of Pornography & Honeymoon & Alcatraz Metaphors & Flesh Upon Gear & Pixie´ nennen können. Musikalisch gehen die Amis sehr reduziert und langsam zu Werke, allein der erste Song ist fast so lang wie das gesamte Debüt. Um es vorweg zu nehmen, für mich ist das Experiment gescheitert. Insbesondere der Opener ist viel zu langatmig. Es dauert 11 Minuten, ehe der Track wirklich startet. Ich hab ja nichts gegen Soundcollagen, aber das, was PIG DESTROYER hier abliefern, erreicht mich nicht, sondern langweilt mit zunehmender Dauer. Es zeigt sich mal wieder, wie schwer es ist, bei extrem gedrosseltem Tempo spannend zu klingen.
´Volume´ ist dann kompakter, aber auch nicht überzeugend, das können andere Bands besser.
Fans der PIG DESTROYER sollten die Tracks auf jeden Fall erst antesten, ehe sie das Album ordern. Für mich klingt eine der besten Grind Bands auf dieser Platte nicht nur anders, sondern auch schlechter. Schuster, bitte kehr zurück zu deinen Leisten.
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