Der Versuch eine Hausaufgabe zu bearbeiten befördert die Zauberschüler mit einem magischen Wirbelsturm in eine fremde Dimension. Ob es einen Weg zurück gibt wissen sie nicht.
Doch auch in der Zauberakademie gibt es genug Aufregung, denn Dämon Oohzanikus versucht seine Zauberkräfte zurückzubekommen – allerdings stellt er sich dabei so unbeholfen an, dass Schulleiterin Frau Galassia (Karin Lieneweg) in ordentlich zurechtweisen muss. Außerdem finden die Kinder heraus, dass sie doch einige kleine Geheimnisse voreinander haben. Zudem entwickeln sich die magischen Fähigkeiten der Kinder weiter und man darf gespannt darauf sein, wann diese Fähigkeiten in der Zukunft noch zum Einsatz kommen.
Für eine knappe Stunde öffnen Christoph Plasecki und Tatjana Auster erneut die Tore zu einer faszinierenden Welt voller Magie und Abenteuer. Wie in den anderen Produktionen aus dem Hause Contendo outen sich die Macher von POTZ BLITZ auch in dieser Folge als Freunde der traditionellen Hörspiele aus dem Hause Europa und so gibt es für die jugendlichen Hörer ganz nebenbei Wissenswertes präsentiert, z.B. warum die Niederlande und Holland nicht dasselbe sind.
Wie bei den Vorgänger besticht auch der dritte Teil der Zauberserie durch die liebevolle Gestaltung, die überzeugenden Sprecher, die grandiose musische und künstlerische Aufmachung sowie durch den fesselnden Plot. Ein weiteres Mal gelingt es den Autoren verschiedene Genres gekonnt zu verbinden, so dass eine stimmige Geschichte für Jung und Alt entsteht. Auf diese Weise finden explodierende Kekse ebenso Platz in dem Hörspiel wie rasante Jugendabenteuer.
C.S.Lewis war sich sicher, dass Fantasy-Geschichten eine Faszination auf kleine Kinder und auf Erwachsene gleichermaßen ausüben. Er war sich sicher, dass man irgendwann wieder alt genug sein würde, um „fairy tales“ zu lesen. In diesem Sinne möchte ich auch POTZ BLITZ – Die ZAUBERAKADEMIE nicht als bloßes Kinderhörspiel abtun, denn die liebevolle Umsetzung macht das Hörspiel auch für junggebliebene Erwachsene hörenswert.