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Primal Fear – Delivering the Black

VÖ: 23. Januar 2014   •   Label:  Frontiers

Hier können wir in Sachen PRIMAL FEAR Entwarnung geben. Scheepers, Sinner & Co sind sich selber treu geblieben und haben ein kraftvolles, treibendes Power Metal Album abgeliefert. Allerdings muss ich zugeben, dass mir die Handschrift Mat Sinners auf „Delivering the Black“ deutlich stärker durchzuschimmern scheint als auf den Vorgängern. Das soll aus dem Mund eines bekennenden SINNER Fans allerdings keinesfalls negativ aufgefasst werden, im Gegenteil. Mid-Tempo Stampfer wie „Alive & On Fire“ oder „Never Prey For Justice“ und „Road To Asylum“ erinnern durchaus an alte SINNER Scheiben. Das liegt vor allem auch daran, dass Frontröhre Ralf Scheepers kratziger und erdiger klingt als dies z.T. in der Vergangenheit der Fall war – vorbei sind die Tage des konstanten stimmlichen Fliegeralarms.

Das Gitarrengespann Beyrodt und Karlsson sorgen für eindeutig metallische Handwerkskunst und die Fähigkeiten von Trommelwunder Randy Black müssen wir hier wohl nicht noch näher erläutern.

„Delivering the Black“ ist ein abwechslungsreiches Power Metal Album mit deutschem Gütesiegel geworden, welches sowohl treibende Double-Bass Kracher (z.B. „Inseminoid“) enthält, als auch gefühlvolle Powerballaden („Born With A Broken Heart“) und eingängige Metal-Stampfer („Alive & On Fire“). Nach 16 Jahren halten Scheepers, Sinner & Co weiter mit fester Hand an ihrem Kurs fest und ziehen selbstbewusst mit schneidigen Songs an den herumdümpelnden Kähnen vieler Mitstreiter vorbei. Ob Schwarz oder Weiß oder sonst was, in einer Sache halten die Herren jedenfalls das im Albumtitel gegebene Versprechen: sie liefern ordentlich ab!

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