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Prisoner Of War - Rot

VÖ: 01. Mai 2016   •   Label:  Iron Bonehead Productions

Dabei werden das thrashige Tempo, die morbiden Riffs, die düsteren variantenreichen Vocals und scheinbar chaotische Soli und Passagen zu einem wahren metallischen Inferno verwoben, das in musikalischer Hinsicht eine himmlische Hölle auf Erden hinterlässt. Man höre nur den rausschmeißenden Titeltrack 'Rot', der vor dynamischer Frische zunächst fast gar nicht zu bremsen ist und mit seinen nahezu höllischen, fast ein wenig schwarzmetallisch anmutenden Vocals eine steife Brise Diabolität verbreitet, ehe das Tempo phasenweise etwas gedrosselt wird, um tiefen Growls im Verein mit todesmetallischer, bisweilen angegroovter Melodik Platz zu machen. Von einem ganz anderen Kaliber ist der Track 'Twisted Mass Of Burnt Decay', der tempomäßig noch eine Schippe drauf legt und in etwas über zwei Minuten der düsteren Martialität ein Denkmal setzt.

In ähnlicher Dynamik kommen 'Purgatorial Shadow' und 'Evil Sky'daher, wobei beide Tracks nach furiosem, riffigem Getöse durch ihre entschleunigten eingängigeren death-metallischen Partien geerdet werden. Gleiches gilt für den Opener 'Slow And Painful Death By Gas', der im Besonderen durch seine gefühlvollen Soli, den hammermäßigen Riffs und seine düstere Groovigkeit zu überzeugen weiß.

Fazit: Die Neuseeländer stellen auf ihrem kleinen, aber feinen Debütalbum unter Beweis, dass sie durchaus eine Bereicherung der Metalwelt sind, zelebrieren sie doch einen äußerst dynamischen, frischen und mitunter unkonventionellen Sound, der temporeichen Trash mit todesmetallischer Groovigkeit sowie Düsternis und schreckeinflößender Infernalität verbindet. Auf jeden Fall eine Entdeckung wert!

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