So, und Psycho Choke sind mir grad in dem Moment auf meinen mp3-Player gehuscht, als ich joggen gehen wollte. Also, ab in die Turnschuhe und den On-Knopf betätigt. Und was ist passiert? Dank knallhartem Brett von Psycho Choke war ich gleich mal wesentlich schneller unterwegs als sonst. Will heißen, Psycho Choke knüppeln auf ihrer Platte zwischenzeitlich recht harten Hardcore runter, für den man sich warm anziehen sollte, wenn man nicht grad sowieso schon durchs Joggen ins Schwitzen gekommen ist. Nach einem kurzen Herzklopf-Intro im Psycho-Movie-Stil wird im eigentlichen Opener wohl die Glückseligkeit im Alkohol („Freedom In A Bottle Of Scotch“) gesucht. Warum auch nicht. Musikalisch zeigt sich bei diesem Song bereits, dass es sich bei der Psycho Choke-Mukke nicht um derart straighten Hardcore handelt wie z. B. bei der vor kurzem rezensierten Grave Maker-Platte, sondern, dass die Jungs teilweise in Richtung Metalcore drivten. Wie ich finde, macht gerade das in diesem Fall die Platte allerdings äußerst attraktiv. Neben Metalcoreschemata fahren Psycho Choke die Deathcoreschiene („Obey“) und greifen dabei gleich noch etwas Crossover vom Wegesrand ab („Streetwise (Caramba))“. Unterm Strich bieten Psycho Choke Songs mit harten Breakdowns, fettem Doublebass, überwiegend tiefen Deathvocals aufgepimpt durch relativ zurückhaltende, gut platzierte, klare Shoutings. Zum Reinhören empfehle ich das bereits erwähnte „Streetwise“ oder „Fire In The Hole“.
Mein Fazit: Mit „Unraveling Chaos“ kann man eigentlich nichts falsch machen. Die Lieder knallen und das wieder und wieder und wieder. Ich jedenfalls werde die Jungs bei meinem nächsten 5-km-Rennen als Unterstützung im Ohr dabei haben, um meine persönliche Bestzeit rauszuholen!
Wir benutzen Cookies
Für einige Funktionen benützt diese Website Drittanbieter Cookies (YouTube/Google) - Lesen Sie mehr darüber in unseren