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Pussy Sisster - Pussy Sisster

VÖ: 01. Juli 2010   •   Label:  Black Bards/Alive

Die Schwaben überzeugen durch perfektes Sleaze Styling im Stile großer Ikonen wie Faster Pussycat, Mötley Crüe, Guns'N' Roses oder den L.A. Guns, doch musikalisch hecheln sie diesen Amigrößen ebenso hinterher wie den skandinavischen new Sleazern. Besonders nervig ist stellenweise die gepresste, quäkige Stimme von Sänger Alex "Sex" Nad - besonders bei "Today", "In Your Arms" und "Hold us Down". Mit "Back again" und "Melody Of Pain" versucht man sich an Power Balladen, die allerdings nicht die Gänsehaut von Vorbildern wie "Remember You", "Heartbreak Station" oder "Broken Heart" erzeugen können. Zwar mischen die Schwaben die richtigen Zutaten in ihre Musik, das Ergebnis schmeckt mir jedoch noch nicht so richtig und wenn am Ende "We are the Pussies - who are you?" aus den Boxen schallt, dann wünscht man sich, dass da beim Texten doch irgendwie mehr nachgedacht worden wäre.
Dennis Ward hat den Schwestern zwar einen amtlichen Sound verpasst, die Eingängigkeit der großen Sleazebands fehlt den Jungs jedoch, da die Songs auch stellenweise zu schräg klingen. Bester Song der Scheibe ist wohl "Way To Nowhere", doch dem Vergleich mit den 80iger/90iger Originalen kann die Band ebenso wenig standhalten wie dem mit der schwedischen Konkurrenz.

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