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Queensryche - Queensryche

VÖ: 27. Juni 2013   •   Label:  Century Media

Immerhin kann ich mittlerweile etwas zur Hörfrequenz von „Frequency Unknown“ sagen: Null! Seit dem Review ist mir die Scheibe von GEOFF TATE’S QUEENSRYCHE einfach nicht mehr auf den Plattenteller gekommen, da die Songs doch zu beliebig waren. Erste Hörproben aus dem Lager der Konkurrenz hatten mich schon damals vermuten lassen, dass diese erste Runde ans Team Wilton, Jackson, Rockenfield & Co gehen würde. Ex-Crimson Glory Shouter Todd La Torre war mit Sicherheit die richtige Wahl und meiner Meinung lässt er Mr. Tate sofort vergessen. Allerdings haben die Jungs auch die entsprechenden Songs dazu gebastelt und endlich erinnern QUEENSRYCHE wieder an seelige „Empire“ oder „Operation: Mindcrime“ Tage. Leichte vertrackte und doch im Hardrock verwurzelte Prog-Metal Songs bestimmen den Ton auf „Queensryche“. Dass die Herren mit ihrem Werk sehr zufrieden sind, kann man nicht nur in diversen Interviews nachlesen, sondern man hört den Songs auch an, dass sie genau diese Mucke spielen wollen. Positiv ist auch, dass man eine recht ordentliche Bandbreite musikalischer Stile innerhalb des QUEENSRYCHE-typischen Stils gefunden hat. Während „Where Dreams Go To Die“ eher progt, erinnert das härtere „Don’t Look Back“ sogar daran, dass die Band in den Anfangstagen mal Power Metal gespielt hat. Zwar fehlen die ganz großen Hits á la „Empire“, „Best I Can“ oder „Jet City Woman“, aber insgesamt haben wir es wirklich mit dem besten Album seit Mitte der 90er zu tun. Und mit Songs wie „Spore“ zeigt man doch eindrücklich, warum die Band zur Championsleague zählt. Einzig die etwas magere Spielzeit schlägt negativ zu Buche.

Wer befürchtete, dass QUEENSRYCHE ohne Geoff Tate nicht funktionieren würde, dem wird jetzt deutlich vor Augen gehalten, dass dies ohne Probleme gelingt, während GEOFF TATE ohne QUEENSRYCHE doch bestenfalls Belangloses abgeliefert hat. „Queensryche“ ist im Vergleich zur „Frequency Unknown“ nicht nur ein klarer Sieg nach Punkten, sondern ein fetter K.O. für Geoff Tate.

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