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Quiet Riot - Rehab

VÖ: 12. Januar 2007   •   Label:  Demolition

Schnell stellte sich jedoch heraus, dass es mit dem rebellischen Rock`N`Roll auch nicht mehr so ganz weit her ist.
Be it as it may: jetzt sind die Originalmitglieder Kevin DuBrow (Vocals) und Drummer Frankie Banali (zum Teil mit passenderen Frisuren) mit einem neuen Album am Start. Während man beim Opener "Free" zunächst denkt: "Na toll, die denken auch, dass moderne Gitarrensounds ein Album irgendwie besser machen (s.a. Europe, Winger etc.)!" Schnell muss man jedoch seine Meinung revidieren, da die Songs schnell zeigen, dass Songs und Aufnahme doch sehr viel traditionelles und gutes über die Jahrtausendgrenze gerettet haben. Die Drums rumpeln aus den Boxen, die Gitarren klingen rockig und DuBrow presst die ein oder andere Melodie aus der Kopföffnung. Wie der Albumtitel anzudeuten scheint, scheinen die Jungs sich gerade in einer Phase musikalischer Rehabilitation zu befinden, so dass ich "Rehab" mal nur als erster Schritt in Richtung großer Taten sehe. Der Höhepunkt der Scheibe ist meiner Meinung nach das Mittelfeld mit Songs wie "In Harms Way", "Beggars and Thieves" oder "It sucks To Be You". Glenn Hughes hat schließlich an der Coverversion von "Evil Women" mitgewirkt und den Altrockern Schützenhilfe erteilt.
Alles in allem bin ich positiv von der Scheibe überrascht, präsentieren sich die Quit Riot Jungs doch rockig und melodiös. Natürlich fehlt der Schwung von Gassenhauern wie "Feel The Noize" oder "Mama, we're all crazy now" - dass "Metal Health" unerreicht bleibt, muss wohl nicht extra erwähnt werden. Dennoch eine solide Leistung!

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