Das wissen wir spätestens seit Mnemic und ihrer Kreation des Fusion Future Metals. Und auch die 6 Jungs von Raunchy wissen definitiv wie man richtig fett rocken kann mit ihrer eigen Kreation des Hybrid Fusion Metal! Klingt komisch, aber musikalisch wird einem ein richtig starkes Brett geboten. Dead Pop Romance ist die dritte LP der Jungs. Geändert hat sich so einiges. Kasper Thomsen kam in die Band, nachdem Lars Vognstrup die Band kurz nach Veröffentlichung des Vorgängeralbums Confusion Bay verlassen hat. Und 2005 wechselten die Jungs von Nuclear Blast zu Lifeforce Records.
Musikalisch hat sich aber zum Glück wenig geändert. Es erwarten einen noch immer aggressive Death-Metal-Vocals, gefolgt von cleanen Refrains. Garniert mit extrem groovigen Melodien, die einem sofort in Mark und Knochen übergehen. Und das i-Tüpfelchen dieses sehr bekömmlichen Gerichts, sind dezent gesetzte industrial Elemente.
Der erste Track des Albums gibt einen schon einen perfekten Einblick auf das, was einen in den folgenden 49 Minuten erwartet. Ein gewaltiger Orkan aus fetten Gitarrenattacken und verdammt schnellen Drums. Dabei ist keiner der 10 Tracks ein Ausreißer und das konsequente hohe Niveau wird beibehalten. Wenn sich Dänemark musikalisch weiter so entwickelt, dann kann sich der hohe Norden verdammt warm anziehen.
Einziger kleiner Wehrmutstropfen ist die Tatsache, dass sich Dead Pop Romance nicht ganz so abwechselungsreich wie der Vorgänger Confusion Bay gestaltet. Macht aber nicht wirklich etwas, da es trotzdem absolut fett klingt.
Fans von Mnemic, In Flames oder Soilwork sollten definitiv mal reinhören. Aber auch Fans von anderen moderneren Metal Arten werden nicht enttäuscht werden.
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