Sie werden als die legitimen Nachfolger von GORKY PARK gehandelt, wobei man allerdings nicht vergessen sollte, dass der Vorzeigehardrockexport der Vereinten Sowjetrepubliken ja durchaus noch aktiv ist. Allerdings hält man sich ja seit etwa 15 Jahren mit neuen Alben zurück und ohnehin war auch nur das selbstbetitelte Debüt wirklich hörenswert. Womit ich mir nach einem kleinem Exkurs das passende Stichwort gegeben habe, um zu RED’S COOLs zweitem Album „Bad Story“ zurückzukehren. Denn was die Vier hier abliefern ist mehr als hörenswert, da sollte auch das etwas dusselige Coverartwork nicht drüber hinwegtäuschen. Die Songs überzeugten sogar Produzent Michael Wagener, der bekanntlich bereits mit Größen wie DOKKEN, MÖTLEY CRÜE, POISON oder METALLICA zusammengearbeitet hat. Entsprechend ausgefeilt sind Songs und Sounds.
Die 9 Songs sind allesamt kernige Hardrocker und am ehesten als Mischung aus DOKKEN, GORKY PARK und THIN LIZZY zu bezeichnen. Allerdings hört man auch durchaus Anleihen an Klassiker wie „Owner of a lonely Heart“ („Upside Down“) oder an WHITESNAKE („Fooling Myself“) und PINK CREAM 69 („Love And Pain“).
RED’S COOL erfinden also mitnichten das Rad neu, aber sie verstehen mit den altbekannten Zutaten umzugehen. Und Omas Kuchen schmeckte ja schließlich auch immer noch am besten. RED’S COOL liefern mit „Bad Story“ ein richtig hörenswertes Hard Rock Album mit Biss und Melodie ab und werden somit auch zu Recht mit GORKY PARK in einem Atemzug genannt.
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