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Requiem - Global Resistance Rising

VÖ: 22. März 2018   •   Label:  F.D.A. Rekotz

Da kam es auf ein paar Tage auch nicht mehr an und so habe ich bis zum Karfreitag gewartet, um den passenden Feiertag zur Band zu haben. Auch weil es ohne Intro direkt auf die Zwölf gibt, kommt mir keine Verbindung zum Bandnamen in den Sinn. Beim Albumtitel ist das schon anders.
Die Schweizer legen sofort los und klingen agil, vital und voller Energie. Bereits der Opener macht die Stärken von REQUIEM deutlich. Es gibt fette Riffs, feine Melodien, Blastbeats und langsamere Grooves. Das machen ja viele – klar. Aber wenige schaffen das so gekonnt und behalten über die gesamte Zeit den roten Faden. Ich könnte jetzt noch dies und das über die einzelnen Songs schreiben, aber wozu? Die Scheibe klingt wie aus einem Guss, fängt aber nie an, sich zu wiederholen. Selbst das mit knapp 1:30 kurz gehaltene ´Downward Spiral´ fällt atmosphärisch nicht aus dem Rahmen. Der Death Metal der Eidgenossen erinnert mich eher an Bands aus den Staaten als aus ihrer Heimatregion. Der dann und wann dezent durchkommende Thrash Einfluss passt gut in den Gesamtsound.
Im gesamten B-Noten Bereich kann das Album punkten. Die Texte heben sich erfreulich von den gängigen Klischees ab, das Seagrave Cover ist schmuck und Produktion ist fett aber nicht klinisch. Lediglich die Erweiterung des Logos um die  Wummen hätte man sich sparen können.

´Global Resistance Rising´ bietet nicht wirklich Neues, klingt aber erfreulich frisch und hat gleichzeitig jede Menge Aggressivität, Kompromisslodigkeit, Dunkelheit und Groove. Mehr erwarte ich von einer solchen Scheibe nicht.

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