Auf „The Hour Of The Avenger“ wird der genuin eigene Sound behutsam weiterentwickelt, indem ein noch größeres Augenmerk auf das melodische und epische Moment gelegt wird. Das führt zusammen mit dem gewählten Tempo zu einer überaus hohen Intensität und Tiefgründigkeit, die sich umso deutlicher bei jedem weiteren Durchlauf der Scheibe entfaltet.
Man höre nur Songs wie 'Sky Burial': Hier bekommt man neben monolithischer Rotzigkeit ein hohes Maß an hymnischer Infernalität geboten, die für eine ungeahnt intensive Stimmung sorgt. 'Pervitin Speed Kill' besticht dann durch seine quirrlige Dynamik, die zudem durch ihre immer wieder durchbrechende Martialität zu überzeugen. Weltklasse! Der Rausschmeißer 'The Nightbreed' punktet durch seine fast schon doomige Atmosphäre, die gekonnt brutale Brachialität, infernale Growls und epische Düsternis kombiniert. 'My Trial' machen die melodischen Leadgitarrenparts zu etwas ganz Besonderem, wohingegen 'The Nililistic Nothingness' aufgrund seiner einzigartigen Riffs mit einem mitreißenden Alleinstellungsmerkmal aufwarten kann.
Fazit: Im Hinblick auf Death Metal war 2019 schon ein sehr guter Jahrgang. Umso erfreulicher ist es, dass die Todesmetaller von REVEL IN FLESH mit „The Hour Of The Avenger'“ jetzt noch ein weiteres Spitzenalbum veröffentlicht haben. Das macht den Kampf um den besten Longplayer noch spannender, zumal der Sound durch seine epische Intensität, durch seine infernale Epik und durch seine düstere Rotzigkeit mehr als zu überzeugen vermag.
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