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Reverend Bizarre - III: So Long Suckers

VÖ: 31. August 2007   •   Label:  Spikefarm Records / Soulfood
von Marc Stoffregen
13. September 2007

Zwar ist der reine, puristische Doom alles andere als mein favorisiertes Musikgenre, dennoch hab auch ich ein paar Cathedral und Black Sabbath Scheiben in den Unweiten meines Archivs zu stehen. Die werden zwar selten gehört, aber die rocken wenigstens noch irgendwo. Aber das hier, das sind fast zwei Stunden Langeweile. Ich habe es ja versucht, aber ich kann beim besten Willen, den komischen Pastor hier nicht durchhören. Selbst mit lautem Spulen an meinem CD-Player ist mir nur zum Gähnen zu Mute. Und irgendwie nervt der Sound auch ganz gewaltig. Irgendwann kriegt man dann Aggros oder zumindest eine amtliche Migräne. „Reverend Bizarre“ hören ist im Endeffekt das Gleiche wie vor sich rumzuvegetieren und auf den Tod zu warten, nämlich verschwendete Lebenszeit. Mir ist es absolut schleierhaft wie diese Scheibe von der Band mit dem tollen Namen und Albumtitel in sämtlichen anderen Magazinen abgefeiert wird und überall die Höchstnote in der Wertung erreicht. Von Spikefarm Records bin ich sonst eher überdurchschnittliche Kost gewohnt gewesen, aber das hier ist wirklich der letzte Dreck. Weiterhin ist in Interviews und Reviews von Vermächtnis, Spirit des Dooms und absolutem Kult die Rede. Echt ey, Leute, habt ihr eine Gehirnwäsche hinter euch? Man kann ja Doom Metal Fan sein und sicherlich auch mehr als ich, aber das hier grenzt an die pure Verarsche. Bei „III: So Long Suckers“ soll es sich glücklicherweise um die letzte Veröffentlichung vom bizarren Priester handeln. Na, Gott sei Dank. Klappe zu, Affe tot.

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