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Rhapsody of Fire - From Chaos To Eternity

VÖ: 12. Juni 2011   •   Label:  Nuclear Blast

Kein geringerer als Limb hatte die Italiener damals entdeckt und unter Vertrag genommen und Songs wie "Rage of Winter" vom Debüt "Legendary tales" oder "Emerald Sword" vom Nachfolger sind bis heute Klassiker.
Später erfolgten erste Zusammenarbeiten mit dem Altmeister des Films Christopher Lee ("The Magic of the Wizard’s Dream") und die Umbennung in Rhapsody of Fire. Die letzten Alben der Band habe ich dann nicht mehr so verfolgt.
Mit "From Chaos To Eternity" gelingt den Jungs, die übrigens abermals mit Christopher Lee zusammengearbeitet haben, etwas, was den wenigsten Bands gelingt: sie erfinden sich selbst neu. Neben ihrem melodischen, stark an der Klassik orientierten Epic Metal, findet der Hörer nun auch Elemente aus dem epischem Black Metal á la alter Catemenia, Dimmu Borgir & Co. Als ich "Aeons Of Raging Darkness" zum ersten Mal hörte, musste ich mit freudigem Erstaunen aufschauen und genau hinhören, ob ich hier wirklich Rhapsody of Fire höre, da plötzlich böses Black Metal Geschrei aus den Boxen dröhnte. Genial. Die Mischung passt hervorragend zum Sound der Band und ergänzt althergebrachte Töne, ohne den Stil der Italiener wirklich zu verfremden oder in eine völlig neue Richtung zu lenken.
Luca Turilli & Co haben einen Weg gefunden, sich selber treu zu bleiben und dabei gleichzeitig neue Wege zu beschreiten und sich selber eine sinnvolle Frischzellenkur zu verpassen. Wer, wie ich, befürchtet hatte, dass sich das neo-barocke Gedudel der Band langsam totlaufen würde, der wird mit "From Chaos To Eternity" eines Besseres belehrt. Hochachtung!

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