RISE TO ADDICTION haben einen modernen Sound, der sowohl im Hardrock als auch im Alternative Rock verwurzelt ist. Das gilt nicht nur für die Instrumente, sondern auch für die Vocals von Leigh Oates. Erfreulich knackig startet die Band mit ´Sick Of Me´ in das Album, insbesondere die Gitarren entwickeln ordentlich Dynamik. Leider bleibt dieser Track auch der stärkste des Albums, das im Anschluss über weite Strecken zu brav klingt. Das gilt nicht nur für die typischen Halbballaden wie ´The Whisper´ oder ´Home´. Ich hab ja nichts gegen ruhige Tracks, aber diese sind einfach zu glatt und erreichen zumindest mich nicht. Das liegt sicher auch an der Produktion. Andy Sneap ( u.a. MACHINE HEAD, TRIVIUM, OPETH, MEGADETH) hat den Briten eine objektiv richtig gute Produktion verpasst, die mir aber zu wenig Raum für Ecken und Katen hat. Insgesamt ist ´Some Other Truth´ ein solides Album mit gerechtfertigten Airplay- Ambitionen. Auch in diesem Genre gibt es für mich einige Alben mit wesentlich höherem Suchtpotential, aber Suchtentwicklung ist ja eine höchst individuelle Sache. Hier bin ich aus dem Schneider.
Wir benutzen Cookies
Für einige Funktionen benützt diese Website Drittanbieter Cookies (YouTube/Google) - Lesen Sie mehr darüber in unseren