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Rising Anger - Mindfinder

VÖ: 13. Februar 2014   •   Label:  Bastardized Recordings
23. Februar 2014

Top sind auf jeden Fall die Tempo- und Stimmungswechsel, die zum Teil ergreifenden Melodien zwischen fetten Riffs, Breakdowns und die immer wieder gut eingebrachten Blastbeats, von denen ich allergrößter Fan bin. Weniger Top ist dann eher die Tatsache, dass man auf „Mindfinder“ nichts Neues findet. Zum Teil wirken die verschiedenen Stile innerhalb eines Songs durcheinandergemixt, was nicht immer passt und eher so wirkt, als wolle man so viel wie möglich von allem in einen Song packen. Doch manchmal ist weniger mehr.

RISING ANGER und „Mindfinder“ sind irgendwie verwirrend. Während man bei dem zweiten Song der Platte ‚Momentariness‘ aufgrund der Stimmungswechsle, den noch sachte auftretenden Breakdowns, den gekonnten Gittarenlinien und den Shouts eigentlich von der Band begeistert ist, enttäuschen die nachfolgenden Songs ‚Like Vultures‘, ‚Your Arcadia‘ und ‚False Chords‘, weil sich die Elemente wiederholen und sich langsam aber sicher Eintönigkeit einschleicht. Mit ‚Black Hole‘ wendet sich das Blatt dann wieder, denn der Gesang von  Johannes Schöbinger geht mächtig unter die Haut und die Gitarren wirken wieder sehr frisch. Ähnlich ist es mit ‚Dreamcatcher‘, bei dem die Gruppenshouts, das hightempo Schalgzeug, die Blastbeats zusammen mit der Gitarrenmelodie völlig überzeugen.

Mir fällt es schwer ein Urteil über die Wiesbadener Band zu fällen, deswegen bleibt es euch selbst überlassen, ob die Platte nun Hop oder top ist. Nach zwei-, dreimaligem Durchhören tendiere ich eher dazu RISING ANGER mit „Mindfinder“ nicht ins CD-Regal abzuschieben, um sie dort verstauben zu lassen, sondern ich sehe die Platte eher als Teil einer Findungspahse, wobei man der Band wirklich viel Potential zugestehen muss.

 

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