„Underneath“ ist nun das zweite Album, welches unter eigener Flagge auf dem eigenen Label veröffentlicht wird. Nachdem mich „The Great Escape“ mit Songs wie „That All Depends“ oder „The One“ ziemlich geplättet hatte, ließ mich „Underneath“ zunächst etwas ratlos zurück. Klar, die New Yorkerin hat mit Ehemann James Christian (HOUSE OF LORDS) und Tommy Denander wieder eine ganze Reihe melodischer Rocksongs in die Konserve gepresst, doch so wirklich wollte zunächst keiner der Songs bei mir zünden. Tatsächlich benötigten Songs wie die Halbballade „Underneath“ oder der modern klingende Uptempo Song „Check Your Attitude“ einige Durchläufe – will fast sagen Monate -, um im Musikzentrum meines Hirns anzukommen. Auch Songs wie „Ya Can’t Fight Love“ oder „Perfect Storm“ werden schließlich unvermittelt nachgesummt.
ROBIN BECK zeigt mit „Underneath“ abermals, dass sie zur Speerspitze der internationalen AOR Szene gehört – eigentlich konkurrenzlos, wenn wir uns mal die weiblichen Mitstreiterinnen von einst anschauen: VIXEN, LEE AARON, LITA FORD… keine diese Größen ist sich so treu geblieben oder liefert heute noch annähernd so gutes Material ab wie ROBIN BECK.
„Underneath“ hat zwar eine längere Zündschnur als die beiden Vorgängeralben, doch letztlich präsentiert sich ROBIN BECK auch 2013 nicht weniger explosiv als in der Vergangenheit.
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