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Roxxcalibur - NWOBHM For Muthas

VÖ: 24. April 2009   •   Label:  Limb/Spv

So erklärt sich auch der Bandname, der in Anlehnung an einen frühen Sampler des Genres entstanden ist. Ich vermute alleridngs, dass aus unserer Redaktion lediglich Beach im Besitz dieses Samplers sein könnte.
Die Idee, längst vergangene Songs in neuem Gewand (für den Sound war Uwe Lulis zuständig) neu einzuspielen, ist spätestens seit Powergods "A Lesson in Metal" nicht mehr neu. Hatten diese Scheiben noch ein gewisses Wiedererkennungspotential, so haben sich Roxxcalibur doch vor allem auf "Kultsongs" gestürzt, die so "Kult" sind, dass sie außer ihnen wohl nur noch die Mitglieder einer frühen Heavy Metal Geheimgesellschaft kennen. Immerhin sollten Bandnamen wie "Savage" ("Let It Loose"), "Witchfinder General ("Same") oder Grim Reaper ("See You In Hell") bekannt sein. Von einer Großzahl der Bands habe ich allerdings noch nie etwas gehört: "Jameson Reid", "Bleak House", "JJ's Powerhouse" oder "ARC".
Wer hier also auf typische NWOBHM Größen wie Maiden, Priest, Saxon oder Tokyo Blade spekuliert, der wird umsonst suchen. Und es wäre auch nichts tötlicher als ein Album, auf dem zum x-ten "The Trooper", "Breaking The Law" oder "Princess of The Night" nachgespielt worden wären. Als Bonus womöglich noch "Ace Of Spades". Da ist es schon so besser, wie es ist. Zumal Songs wie "Rainbow Warrior" ("Bleak House") oder das schnelle "Axe Crazy" ("Jaguar") auch wirklich überzeugen können und die Jungs gekonnt den Spirit der damaligen Zeit in ihren Interpretationen aufnehmen.
Es gelingt Roxxcalibur den Staub von fast 3 Jahrzehnten von den Songs der späten 70iger/frühen 80iger zu blasen und gute, längst vergessene oder eher nie gekannte Songs der Era wieder einem breiterem Publikum zugänglich zu machen. Brauchen wir solch ein Album? Entscheidet selber!

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