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Rudra - Brahmavidya: Transcendental I

VÖ: 11. August 2009   •   Label:  Vic Records

Diesen will die Band ausbauen, indem sie einheimische Klänge mit auf die Scheibe einfließen lässt, das machen sie in der Hauptsache durch traditionelle Melodien, Perkussion und Saiteninstrumente aus der Heimat. Wenn diese in den Death/Black Metal eingeflochten werden, wirkt das interessant. Bands wie ORPHANED LAND haben ja schon bewiesen, dass diese Erweiterung des Sounds ihren Reiz hat. Schwach hingegen sind die Tracks, in denen sich RUDRA allein den traditionellen Passagen verschreibt. Was als Intro ja noch OK ist, wird mit zunehmender Spieldauer überflüssig. Das fast 5 minütige ´Meditations At Dawn´ ist für mich nach gut drei Minuten eigentlich abgeschlossen und etwas unmotiviert wird noch ein weiterer Teil drangepappt. Auch das Hare Krishna ähnliche ´Adiguru Namastubhyam´ nervt ähnlich wie die stetigen Zwischenspiele bei SHELTER. Die Band ist - wie gesagt – gut, wenn sie diese neuen Momente einbaut, andere Songs wirken jedoch beliebig, obwohl die Asiaten beim Klauen zumindest Geschmack beweisen. So klingt `Reversing The Currents´ stellenweise doch sehr stark nach MORBID ANGEL. Leider schafft es die Band im Gegensatz zu den krankhaften Engeln aber zu oft nicht, die Songs auf den Punkt zu bringen. Die werden dann ausgefadet und man weiß nicht genau warum gerade dann. So bleibt ´Brahmavidya: Transcendental I´ eine nette Randnotiz der Szene. Wer auf der Suche nach außergewöhnlicheren Sounds ist, sollte die Band mal anchecken. Ich finde, dass andere Bands - wie die genannten ORPHANED LAND, aber auch SOULFLY - ein besseres Händchen bei der Zusammenführung von traditionellen Klängen aus der Heimat und heftigen Sounds haben.

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