„They rise“ lässt dann auch wirklich keinen Zweifel an den Vorlieben der Band: US Power Meal, der in der NWoBHM wurzelt. Wie genial das klingen kann, beweist z.B. der langsame titelgebende Track “They Rise” (erinnert auch fast etwas an OVERKILL auf „The Years of Decay“). Aber RUTHLESS geben durchaus gerne mal Gas, wie man bei Songs wie „Hang Man“ oder dem druckvollen Opener „Defender“ nachhören kann. Irgendwie schaffen RUTHLESS anno 2015 den Spagat zwischen SAXON („Defender“), härteren FATES WARNING („Laceration“), IRON MAIDEN („Time Waits for No One) und klassischem US Metal der Marke METAL CHURCH! Und mit „Systematic Terror“ schafft man es sogar etwas teutonischen Stahl in die Setlist zu bringen. Wenn man Kracher wie „Frustration“ an Bord hat, schmerzen eher durchschnittliche Songs wie „Out of the Ashes“ auch nicht sonderlich.
Zwar wurde die Debüt-EP „Metal Without Mercy“ der Kalifornier bereits 2012 als Bonus-Track Version wiederveröffentlicht, trotzdem wurden die fünf Songs nochmal hinter die neun neuen Studiotracks gehängt. Schadet ja auch nicht, denn immerhin kann man so die Entwicklung seit 1984 perfekt nachvollziehen! Während die CD-Version bereits im Januar erschienen ist, haben Pure Steel nun noch eine LP Version nachgelegt. Darauf ist die EP nicht enthalten und „Circle of Trust“ wurde durch den Song „Traitor“ ersetzt.
Fazit: RUTHLESS bleiben auch mehr als 30 Jahre nach ihren ersten Lebenszeichen ihrem damals gewählten Motto 100% treu: „Metal without Mercy“. US Power Metal Fans müssen hier zugreifen!
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